Neue Studie – rotes Fleisch unbedenklich – oder doch nicht?

Black Angus Steaks Machete, Blade on bone, Rumpsteak, Ribeye, Filet Mignon

Kürzlich ist eine Studie bei Spiegel Online und weiteren Onlinezeitungen erwähnt worden, in der ein internationales Forscherteam in einer Fachzeitschrift namens „Annals of Internal Medicine“ die Risiken des roten Fleischkonsums deutlich minderte. Dass durch übermäßigen Konsum roten Fleisches ein erhöhtes Krebs- und Herzinfarktrisiko bestehe, macht nun schon einige Jahre die Runde und wird als mittlerweile bekannt vorausgesetzt. Empfehlungen gehen in die Richtung, 600 Gramm pro Person pro Woche nicht zu überschreiten, was in meinen Augen schon sehr wenig ist. In dieser neuen Studie wird nun deutlich zurückgerudert: Man könne bedenkenlos rotes Fleisch, Wurst etc. essen wie vorher, da kein eklatant höheres Risiko bestehe. Ja, was denn nun?

Wenn man den Statistiken glauben schenken darf, scheren sich nur wenige Menschen um derlei Empfehlungen. Als aufgeklärter und geistig durchaus mündiger Bürger möchte ich mir auch weder von der einen noch der anderen Seite vorschreiben lassen, was für mich gut ist und was nicht. Allgemeine Empfehlungen kann man da gelten lassen. Klimaaktivisten und sonstige hobbyarme Gestalten unserer Tage haben jedoch nichts Besseres zu tun, als mit dem Finger auf jene zu zeigen, die eine andere Lebensweise an den Tag legen als sie selber. Hier wird gerade in der jüngeren Vergangenheit ein Aktionismus betrieben, der schon extreme Tendenzen aufzeigt, die sich eine politische Partei normal nicht erlauben kann, aber innerhalb einer solchen durch die Medien begünstigten Entwicklung die Anhängerschar dennoch wachsen lässt. Das Soziale Netzwerk scheint diesen Rückgang der Toleranzschwelle noch zu begünstigen. Es ist so leicht und schnell mal ein vor Vorwürfen triefender Satz gegen die Gruppen ausgesprochen, denen man selber nicht angehört. Eine neue Form der radikalen Zurechtweisung macht sich breit, wobei selbst die letzten Schranken gepflogenen Anstandes fallen. Noch bin ich mir nicht sicher, ob dieses Verhalten egomanische Manier begünstigt oder aus ihr resultiert.

Es ist aber noch nicht aller Tage Abend. All jene, die schon in Jubelstürme ausbrechen wollen und sagen, ich habe es ja schon immer gewusst, dürfen konstatieren, die Rechnung wurde ohne den Vegetarier und Veganer gemacht. Wer nun tatsächlich geglaubt haben sollte, ihm sei seiner Fleischeslust Absolution beschieden, muss sich nun schon wieder mit den Gegnern dieser Studie auseinandersetzen.

Die Anzweiflung der Studie auf vegan.eu lies natürlich nicht lange auf sich warten. Zum einen sei die Studie unvollständig und berufe sich weniger auf Fakten, denn auf Meinungen einer Mehrheit, welche die Minderheiten nicht zu Wort kommen ließe, zum anderen lasse die Studie, neben diversen akribisch aufgeführten Schwächen, es völlig unerwähnt wie die Resultate im Vergleich zu einem vollkommenen Fleischverzicht aussehen. Die Argumentation ist hier in einer Ausführlichkeit und Länge ausgeführt, welche die Studie selber deutlich übersteigt. Die herangezogenen Analogien des Tabakkonsums, welchen Sie um 5 Zigaretten pro Tag in dem dortigen Beispiel reduzieren, verfangen beim aufmerksamen Leser deutlich. „Die dadurch erreichte Reduktion von Krebserkrankungen und anderen negativen Folgen des Rauchens wird höchstens moderat ausfallen“ heißt es auf deren Seite und sie haben damit natürlich recht. Und weiter: „darf man daraus schließen ‘Rauchen sei wissenschaftlich freigesprochen’ und sollte man derartige Schlüsse als Wissenschaftler verbreiten?“

Jetzt wird es zugegebenermaßen schwierig, die Argumentation zu widerlegen. Denn ein stark positiver Einfluss auf die Gesundheit wird bei totalem Fleischverzicht prognostiziert und den Autoren dieser Studie werden Meinungsmache, Bauchentscheidungen und laienpsychologische Annahmen vorgeworfen. Machen Sie sich mal die Arbeit und lesen Sie den kompletten Artikel zumindest quer und versuchen Sie, in diesem Dickicht der Widerlegungen Ihre eigene Position wiederzufinden. In Anbetracht des Umfanges verwundert es nicht weiter, dass die Stellungnahme von veganer Seite einige Tage auf sich warten ließ.

Ich halte es für absolut richtig, mit solchen Studien und Fragen nach der Gesundheit weiterzumachen. Und ja, wir müssen alle dazu beitragen, dass der Klimawandel moderater ausfällt als Untersuchungen die letzten Jahre vorhersagen, ebenso muss gegen unwürdige Bedingungen in der Massentierhaltung vorgegangen werden. Ich verwehre mich jedoch sehr entschieden dagegen, mich als unmündig herabzustufen und mit Gesetzen und Verboten immer weiter in eine Ecke zu drängen, wie derzeit in den Medien von politischen Einflussnehmern, vornehmlich aber nicht ausschließlich, der Grünen Fraktion gerade dieser Tage berichtet wird. Aber auch das ist nur (m)eine Meinung.

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