Sternstunden für Geist, Gaumen und Seele im einzigen runden Design-Hotel Europas, dem frisch renovierten Radisson Blu. Wegweisende Referate. Begeisternde Redner. Grandiose Leistungen. Entspanntes Wiedersehen. Leichtigkeit, Fröhlichkeit und Lachen. Gemütlicher Ausklang und Austausch in der bekannten Circle-Bar und am nächsten Morgen ein Spitzen-Frühstücksbuffet im Restaurant Gaia.
Ein unvergessliches Wochenende wird von vielen Facetten geprägt. Das Wochenende vom 23. bis 24. November 2019 besaß einfach alles, was eine gemeinsam erlebte Premium-Zeit ausmacht. Wie immer scheute die MHG keine Kosten und Mühe, Freunde und Mitglieder in jeder Hinsicht vollendet zu verwöhnen – mit einem Top-Hotel, herausragender Kulinarik und natürlich geballtem frischem Wissen, das Vorsprung schafft und den Weg für neue Erfolge bereitet.
Der Seminar-Teil startete mit der Begrüßung der Gäste durch regiowelt-Gründer Wilfried Kurrat, regiowelt-Ehrenpräsident Bert Emundts (Träger des Bundesverdienstkreuzes) und Gesamt-Manager Frank Heiler.
Wie gewohnt waren wieder viele neue Partner und Gäste zugegen. Die regiowelt-Gemeinschaft wächst rasant – und alleine im Monat November konnten sechs neue Unternehmen begrüßt werden. Für die Vorstellung ihrer Spitzenbetriebe ernteten Thomas Lemberger aus Eschlkam, Tanja Issing aus Retzbach, Michael Handke aus Langenhagen, Hermann Günther aus Radolfzell und Jörg Müller aus Leverkusen großen Applaus. Genießen in jedem dieser Unternehmen doch kulinarische Unikate, regionales Denken und Handeln und Tierwohl einen hohen Stellenwert. Wilfried Kurrat ließ es sich nicht nehmen, die „Neuen“ persönlich zu gratulieren.
Im Anschluss stellte auch M. Sc. Psychologin Ute Chevalés den neuen Mitgliedern ihre Arbeit vor. Die engagierte M. Sc. Psychologin (Arbeits-, Personal- und Organisationspsychologie. Zert. Mediatorin & Coach univ.) ist seit mehreren Jahren für die MHG tätig und wird von den regiowelt-Betrieben für ihre Herzlichkeit und hohe Fachkompetenz sehr geschätzt.
Selbstbewusst und angstfrei in die Zukunft – so lautete das große Thema des Abends. Wie gut dies bei den regiowelt-Betrieben funktioniert demonstrierte Frank Heiler, der jedes Unternehmen wie seine Westentasche kennt, auf höchst einfache und eindrucksvolle Art. Einfach indem er die Betriebs-Inhaber ans Micro bat. Es war unglaublich vor Ort und live zu erfahren, was sich in der kurzen Zeit, seit dem letzten Innovationstreffen im Februar so alles positiv verändert hat. In diesem Zusammenhang berichtete auch Christian Geiger, von der Metzgerei Geiger aus Nordheim wie sehr die Standort-Analyse von Markus Kukla dem Unternehmen geholfen hat. Dieses überzeugende Statement und ehrliche Kompliment war natürlich die perfekte Überleitung zum nächsten Referenten, Markus Kukla, verantwortlich für Business Development & Marketing bei der MHG. Mitte der Neunziger Jahre studierte er ein Jahr mit Stipendium in Tokyo, später nochmals 3 Monate ein Business Internship Programm in Japan. Für unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel publizierte er – ´97, als sie noch Umweltministerin war – die dt. Pressemitteilungen der Klimakonferenz von Kyoto auf Japanisch im Internet. An diesem Abend stellte er die neuen Marketingtools vor und schilderte wie sehr mit individuellem Marketing und einer präzisen Standortanalyse die Effizienz gesteigert werden kann.
Fachmann in der Effizienz-Steigerung für Betriebe ist auch Jan Hendrik Veith, der für sein Referat über Kalkulation, Betriebswirtschaftliche Assistenz und die intelligenten Software-Lösungen ebenfalls großen Beifall erntete.
Erfolgreich Preise erhöhen: Mitarbeiter machen mit, Kunden sagen „Ok“.
Die Preiserhöhung ist die am schnellsten wirkende Maßnahme zur Erhöhung des Gewinns… wenn die Kunden die höheren Preise akzeptieren. Entscheidend für eine erfolgreiche Umsetzung der Preiserhöhung sind dabei Kommunikation und Strategie. Aber wie geht man bei diesem sensiblen Thema am besten vor? In seinem Referat stattete Branchen-Koryphäe, Unternehmensberater und Wirtschaftsmediator (MuCDR) Fritz Gempel die Inhaber der regiowelt-Betriebe mit dem nötigen Wissen aus, damit Preiserhöhungen schnell und erfolgreich umgesetzt werden können.
Wie sieht die Zukunft der Schweinehaltung aus? Professor Dr. Dr. Gerhard Lüpcke stellt hochinteressante, neue Möglichkeiten vor.
Es geht nicht mehr um ökonomische Aspekte, es geht um unsere Existenz, mahnt der weltbekannte Fachmann, der in seinem Referat die perspektivischen Aspekte in der Schweinezucht und Haltung durchleuchtet. In Zeiten von Schweinepest & Co. ist jedem klar, wie viele Existenzen dabei auf dem Spiel stehen. Der hochintelligente Experte, der weltweit agiert, ist dabei ein kritischer Rationalist – immer bereit wissenschaftlich fundiert neue Methoden aufzuzeigen, zu entwickeln und umzusetzen. Sei es der Einsatz von mobilen, speziell entwickelten Schlachtfahrzeugen, die Verwendung von Kupfersulfat statt Antibiotika oder die Verwendung von Chrisal Reinigungsmittel mit Probiotika. Auch die Erreger von Kolibakterien können sehr einfach Handschellen angelegt bekommen. Diese Wege sind allesamt sehr positiv, nur die Pharma-Konzerne könnten über diese Alternativen nicht gerade glücklich sein. Wir unterstützen solche Dinge nachweislich. Regionale Prozesse, die den Dienst am Menschen fördern, Menschen schützen und Menschen helfen. Aus diesem Grunde wird sich in nächster Zeit auf diesem Sektor viel bewegen und ich werde ausführlich über alle unsere Aktivitäten berichten.
Der hochkarätige Seminarteil zeigte aufs Neue: „Bei regiowelt gibt es keinen Stillstand“. Ist doch Stillstand für jeden Unternehmer gleichbedeutend mit dem schleichenden Tod. Der Markt fließt, ist immer in Bewegung und ändert sich ständig. Betriebe ohne Strategie haben keine Möglichkeit zielgerecht zu agieren und verlieren bei ihren Kunden an Attraktivität. Diese Gefahr ist bei regiowelt-Betrieben ausgeschlossen. Hier ist das Gegenteil der Fall. Am Ende des Seminarteils gab es großen Applaus für die vielen engagierten Menschen und Akteure. Der Abend selbst endete mit einem Diner Amicalé voller kulinarischen Genüsse im spektakulären, elegant eingedeckten Saal und einem gemütlichen Austausch an der Bar.
Die regiowelt-Gemeinschaft ist einzigartig. So war auch bei diesem Treffen wieder das ganz spezielle regiowelt-Phänomen zu spüren. Diese warmherzige, tiefe Freude, die aufkommt, wenn die Mitglieder zusammentreffen. Viele Kollegen kennen sich schon seit Jahrzehnten und aus vertrauensvoller Kollegialität sind schon viele tiefe Freundschaften gewachsen. Auch „Neue“ sind keine Fremden, sondern Freunde, die man einfach noch nicht kennengelernt hat. Die Gemeinschaft steht nicht nur für glanzvolle Erfolge, sondern auch für Herzlichkeit und Menschlichkeit. Hier bekommt jeder Betrieb die optimale Unterstützung für seine zukünftigen Erfolge. Neid ist in der regiowelt unbekannt. Warum auch? Es ist doch viel schöner sein Glück mit den Kollegen zu teilen, sich zu unterstützen und gemeinsam neue Erfolge anzusteuern. Dieser Esprit war bei diesem Treffen wieder allgegenwärtig. Auch Professor Dr. Dr. Wolfgang Gerhard Lüpcke – der in seinem Leben ja schon sehr viel erlebt hat – konnte dieses Phänomen kaum fassen. „Herr Kurrat hat mich ja schon darauf vorbereitet, dass die regiowelt-Gemeinschaft etwas ganz Besonderes ist, verriet er mir zum Abschied. Aber auf eine solche Herzenswärme und geballte Kompetenz war ich nicht vorbereitet“. – Petra Linzner