Europa, Agrarpolitik im Wandel oder der Weg des geringsten Widerstandes

„Denn wir erleben gerade in der Krise, wie die Wertschätzung der Landwirtschaft steigt. Wir sehen, dass für viele Menschen die Bedeutung regional hergestellter Lebensmittel wächst. Und damit auch die Wertschätzung für diejenigen, die sie herstellen.“ Julia Klöckner Zitat Facebook Ende.

Die Feststellung als solche ist sicher richtig und positiv. Der folgende Satz als Teil des Ganzen, steht als Gastbeitrag in der Deutschen Bauern Korrespondenz, einem monatlich erscheinenden Magazin des Deutschen Bauernverbandes, hier ist die Ratspräsidentschaft bei der EU und Corona naturbedingt der Schwerpunkt.

“Unsere Bauern müssen im Stall und auf dem Feld umsetzen können, was die neue GAP an höheren Anforderungen im Hinblick auf Klima- und Umweltschutz sowie das Tierwohl mit sich bringt.” Quelle: Verbaende.com

Die Folgen, die sich politisch bei der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik, kurz GAP, daraus ergeben, sind angesichts höher gesteckter Klimaziele für Landwirte wie auch Metzger und andere Lebensmittel produzierende Handwerker, womit also noch mehr Auflagen, noch mehr Bürokratie, noch mehr am Anschlag Arbeiten gemeint ist, also diese Folgen sind für jeden logisch Denkenden erwartbar. Es schaut wie eine Spirale aus, wachsende Auflagen führen zwangsweise zu steigenden Subventionen sowie weiteren Hofschließungen und Geschäftsaufgaben in der Zukunft. Dabei sind Klima, Umwelt und Tierwohl natürlich zentrale Themen, die beachtet werden müssen aber immer auf den Rücken der Landwirte, Metzger und Fleischer ausgetragen werden. Discounter lachen uns aus und verkaufen weiterhin Fleisch der Haltungsstufe 1, weil es genug Leute gibt, die das nicht interessiert und da ist das Dilemma zu sehen. Verbraucher diskutieren gern für das Tierwohl, ja, aber dafür den ein oder anderen Euro mehr ausgeben, da wird die Zahl derer pro Tierwohl schon deutlich kleiner. Hier hilft dann allgemein das Argument für deutlich bessere Qualität und Gutes für die eigene Gesundheit zu tun. Warum gibt der Deutsche Milliarden für Pillen als Nahrungsergänzungsmittel aus und nicht auch 3 EUR mehr für die paar Steaks auf dem Grill?

Weitere kritische Entscheidungen bzw. deren Umsetzungen stehen immer noch an. Ein Beispiel: Seit Nov. 2015 ist mit dem Magdeburger Kastenstand-Urteil die Kastenstandhaltung für Zuchtsauen neu zu überdenken, andere europäische Länder sind da schon weiter. Das Bundesverwaltungsgericht bestätigte ein Jahr später das Urteil der Magdeburger. „Im August 2017 legte das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ein Eckpunktepapier mit Vorschlägen zur künftigen Neugestaltung der Kastenstände in der Sauenhaltung vor. Darin wird das Ziel formuliert, die Dauer der Fixierung von Sauen im Deckzentrum deutlich zu reduzieren. Darüber hinaus sollen sich die künftigen Kastenstandweiten an der Größe der Tiere orientieren. Die Neuerungen sollen in der Praxis nach einer (angemessenen) Übergangsfrist von 10 bis 17 Jahren umgesetzt werden.“ https://www.praxis-agrar.de/tier/schweine/kastenstand-fuer-sauen/

Übergangsfristen von 10 bis 17 Jahren, Wahnsinn. Es gibt Landwirte, die solche Haltungsformen vermeiden aber sie können dann kaum noch mit den Preisen der Massentierhalter konkurrieren.

Am Ende müssen Verbraucher bereit sein, die notwendigen Preise zu zahlen, wenn nachweislich gesunde Lebensmittel auf dem Tisch landen sollen und nur Fleisch von Tieren gewünscht ist, die ein würdiges Leben auf dem Hof hatten, jenseits von einem Leben nur im Stall von der Geburt bis zum Tode. Landwirte wie Metzger haben in der Mehrzahl auch keine anderen Ziele als gesunde Lebensmittel zu produzieren aber der aus dem oben genannten resultierende steigende Kostendruck macht die Umsetzung immer schwerer. Die Fettnäpfchen, die Frau Klöckner mit auffallender Gleichmäßigkeit die schon an eine gewisse Routine erinnern mag, trifft, zuletzt das gemeinsame Kochen mit Herrn Lafer, wir haben darüber kürzlich berichtet, lassen immer häufiger Zweifel bezüglich ihrer Eignung aufkommen. Diese wird dieser Tage immer häufiger öffentlich diskutiert. Dies gilt fairerweise und bei aller Kritik an Julia Klöckner auch für diverse Mitarbeiter und Berater im Ministerium, die ihre Chefin ins offene Messer haben laufen lassen. Wenn Kaufland als Sponsor auftritt und dort Billighack mit dem Label der Haltungsstufe 1 eingekauft wird, muss die Ministerin bei der anstehenden Sendung mit Lafer einfach wissen, was Fakt ist. Alles andere wirkt inkompetent.

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